Zurück zur Startseite
 Startseite   Kontakt   Impressum   Datenschutz   English  Zitat von Friedrich Jürgenson

Software

Hier finden Sie eine Aufstellung nützlicher Programme, die für das Einspielen, die Analyse und Filterung von Tonbandstimmen hilfreich sein können. Neben einer kurzen Beschreibung finden Sie Links zu den Herstellern, bei denen Sie sich diese Programme herunterladen können.

Die nachfolgenden Angaben sind rein informativer Natur. Der VTF e.V. steht in keinerlei geschäftlicher Beziehung zu den genannten Software-Herstellern. Alle Angaben erfolgen ohne jegliche Gewähr auf Richtigkeit und Aktualität. Hinweise auf ungültige Angaben werden gerne per Kontaktformular entgegengenommen.


Soundbearbeitung und -Analyse

[englisch] Audacity (externer Link)

Audacity ist ein kostenloser und vielseitiger Audio-Editor, der sich inzwischen als De-facto-Standard nicht nur bei Tonbandstimmen-Experimentatoren etabliert hat. Neben den üblichen Bearbeitungsfunktionen wie u.a. Schneiden, Lautstärke ändern, Filter etc. bietet das Programm auch die Möglichkeit, beliebige schriftliche Kommentare (z.B. den Wortlaut von Stimmen) in Textspuren zu hinterlegen. Audacity ist in vielen Sprachen (darunter auch Deutsch) sowie für verschiedene Betriebssysteme (Windows, Linux/Unix, MacOS) verfügbar. Es existiert ein deutschsprachiges Supportforum (externer Link) für Audacity.

Ausführlichere und bebilderte Informationen zur Bedienung von Audacity finden Sie im Artikel "Einspielen und Abhören von Tonbandstimmen mit Audacity".

[deutsch] Adobe Audition (externer Link)

Audition ist der Nachfolger des legendären Cool Edit. Es handelt sich um einen sehr vielseitigen und leistungsfähigen Audio-Editor mit Filterfunktionen zum Entfernen von störendem Rauschen aus Tonaufnahmen. Audition verfügt zudem über eine sogenannte Cue-List zum Kennzeichnen und schnellen Wiederauffinden beliebiger Abschnitte innerhalb einer Aufnahme und eignet sich so in idealer Weise zum Analysieren und Protokollieren von Tonbandstimmen-Einspielungen. Leider ist das Programm nur noch im Abo für monatlich 23,79 € erhältlich (Stand: Mai 2018) und scheidet somit für die meisten Benutzer leider aus.

[englisch] CoolEdit (externer Link)

Cool Edit ist der Vorgänger des weiter oben aufgeführten Programms Audition und ist leider nicht mehr erhältlich. Aufgrund seines Funktionsumfangs und seiner leichten Bedienbarkeit hatte es sich schnell einen festen Platz bei vielen Tonbandstimmen-Experimentatoren erobert. Cool Edit gab es in zwei Versionen: Cool Edit 2000, einer preisgünstigen "Light-Version", und Cool Edit Pro, der Vollversion. Nachdem der Hersteller, die Firma Syntrillium (externer Link), im Jahre 2003 an Adobe verkauft wurde, ist der Nachfolger Audition leider nur noch als teure Abo-Version erhältlich und scheidet damit für viele Benutzer aus. Mit etwas Glück findet man mit Hilfe von Google noch eine Download-Version von Cool Edit 2000 (externer Link) oder sogar der Vorgänger-Version CoolEdit 96 (externer Link).

Ausführlichere und bebilderte Informationen zur Bedienung von CoolEdit finden Sie im Artikel "Einspielen und Abhören mit dem Computer".

[deutsch] CueListTool

Soundbearbeitungsprogramme wie Cool Edit, Adobe Audition oder Steinberg WaveLab verfügen über eine sogenannte Cue-List, mit der einzelne Abschnitte innerhalb der Aufnahme markiert und beschriftet werden können, was sich sehr gut zur Dokumentation von Stimmenbeispielen eignet. Diese Liste wird direkt in der WAV-Datei gespeichert, was den Austausch dieser Informationen zwischen mehreren Benutzern erschwert, da immer die gesamte WAV-Datei verschickt werden muss. Mit CueListTool ist es unter anderem möglich, die Cue-List aus einer WAV-Datei zu exportieren und wieder in eine andere WAV-Datei zu importieren. Die exportierte Cue-List ist nur wenige KB klein und lässt sich leicht per E-Mail versenden. Es können Cue-Listen mehrerer Benutzer importiert werden, was z.B. dann sehr praktisch ist, wenn mehrere Leute an einer Kopie der gleichen WAV-Datei arbeiten und ihre Ergebnisse austauschen und zusammenführen wollen.

[englisch] Expander (externer Link)

Expander ist ein kleines Freeware-Programm zum Verlangsamen der Wiedergabe einer WAV-Datei, ohne die Tonhöhe zu verändern. Zwar ist die Bedienung etwas umständlich, dafür ist jedoch die Tonqualität wesentlich besser als bei der Stretch-Funktion diverser Soundbearbeitungsprogramme einschließlich Audacity.

[deutsch] GoldWave (externer Link)

Dieses Soundbearbeitungsprogramm kann CoolEdit in Punkto Funktionalität zwar nicht das Wasser reichen (persönliche Meinung des Verfassers), aber das Abhören geht damit schon ein wenig komfortabler - vor allem, wenn man oft auf Rückwärtsstimmen hin abhört. Außerdem ist GoldWave im Gegensatz zu CoolEdit in deutscher Sprache erhältlich.

[englisch] UCL Enhance (externer Link)

Hierbei handelt es sich um ein vom Department of Phonetics and Linguistics am University College London( UCL) (externer Link) entwickeltes Programm zur Verbesserung der Verständlichkeit von Sprachaufnahmen. Download kostenlos.


Rohmaterial-Erzeugung

[deutsch] Audio-Ed

Audio-Ed ist ein DOS-Programm zum Generieren von akustischem Rohmaterial für Einspielungen von Tonbandstimmen mittels zufallsgesteuerter Sprachsynthese. Es wurde 1989 entwickelt und ist der Vorgänger von AuDigit (s.u.). Zur Aufnahme und Wiedergabe wird ein spezielles Audio-Interface benötigt, das selbst gebaut werden muss.

[deutsch] AuDigit

AuDigit ist ein DOS-Programm zum Generieren von akustischem Rohmaterial für Einspielungen von Tonbandstimmen mittels zufallsgesteuerter Sprachsynthese. Es wurde 1991-1997 entwickelt und ist der Vorgänger von EVPmaker (s.u.). Zur Aufnahme und Wiedergabe wird ein spezieller Digitizer benötigt, der selbst gebaut werden muss. Eine genaue Beschreibung dieser Methode finden Sie in dem Bericht Neues von der Sprachsynthese-Methode [P87, 2/97].

[deutsch] EVPmaker

Windows-Programm zur Erzeugung von akustischem Rohmaterial für Tonbandstimmen-Einspielungen mittels zufallsgesteuerter Sprachsynthese. EVPmaker unterteilt eine Audiodatei in kurze Segmente und gibt diese dann in zufälliger Reihenfolge fortlaufend wieder. Das dadurch entstehende "Kauderwelsch" hat zwar noch den Klang der ursprünglichen Sprache, ist jedoch nicht mehr zu verstehen und eignet sich daher als akustisches "Rohmaterial" für Einspielungen paranormaler Tonbandstimmen, im englischen Sprachraum auch bekannt als "Electronic Voice Phenomena" (EVP). Sitzungen können mit Frage und Antwort protokolliert werden. Durch die Möglichkeit, Cue Lists aus WAV-Dateien einzulesen, können zur Synthetisierung auch "echte" Phoneme verwendet werden.

[deutsch] EVPatchworker

EVPatchworker ist eine Software zur Synthetisierung von EVP (Electronic Voice Phenomena), die im deutschen Sprachraum besser unter dem Begriff Tonbandstimmen (TBS) bekannt sind. EVPatchworker erlaubt es jedem Besitzer eines PCs mit Soundkarte, selbst beliebig viele EVP zu synthetisieren.


Diverses

[deutsch] VoiceDoc

DOS-Programm zum Erstellen automatisch ablaufender Stimmendemos. Es wurde 1997 entwickelt und ist der Vorgänger von EVPdemo (s.u.).

[deutsch] EVPdemo

Mit EVPdemo können Tonbandstimmen-Beispiele archiviert und mit gesprochenen Kommentaren versehen werden, um davon automatisch ablaufende Demos zu erzeugen, die auf Cassette überspielt oder auf eine CD gebrannt werden können. Dieses Programm ist das Ergebnis des Versuchs, den sonst sehr zeitaufwendigen Prozeß des Erstellens von Vorführ-Cassetten oder -CDs zu vereinfachen und gleichzeitig zu beschleunigen.

[englisch] TrueType-Schriftart für Phonetische Lautschrift (externer Link)

Zur Dokumentation der Aussprache von Tonbandstimmen eignet sich die aus Wörterbüchern bekannte phonetische Lautschrift nach dem Standard der International Phonetic Association (IPA). Auf der Website der [englisch] University College London( UCL) (externer Link) können TrueType-Schriftarten für Windows und Macintosh kostenlos heruntergeladen werden.