»White Noise«Ein Kino-Thriller über das Tonbandstimmen-PhänomenSeit dem 7. Januar 2005 ist in den amerikanischen Kinos ein Mystery-Thriller
der besonderen Art zu sehen:
"White Noise"
Die Methoden der Kontaktaufnahme zu anderen Seinsbereichen mittels technischer Geräte werden in "White Noise" anfangs noch einigermaßen realistisch dargestellt, auch wenn die verwendete Technik natürlich maßlos übertrieben und die erzielten Ergebnisse in Wirklichkeit viel weniger spektakulär sind. Die durch Special Effects ausgeschmückten "Begleiterscheinungen" sind jedoch reine Fiktion: Da schalten sich plötzlich "böse Geister" in die Kommunikation ein, ertönen schrille Schreie aus Lautsprechern, erscheinen verzerrte Fratzen auf Bildschirmen (wie in dem deutschen Filmplakat sehr schön zu sehen ist) – es wird mit Schockeffekten gearbeitet. Der Zuschauer muß nach dem Ansehen des Filmes den Eindruck gewinnen, es handele sich bei Tonbandstimmen-Experimenten um etwas grundsätzlich Gefährliches, von dem man besser die Finger lassen sollte. Man darf jedoch nicht vergessen: Bei "White Noise" handelt es sich um eine Fiktion, um einen Thriller, der das breite Publikum in seinen Bann ziehen soll. Mit den wirklichen Tonbandstimmen-Einspielungen, wie sie tausende von Menschen überall auf der Welt praktizieren, hat "White Noise" daher ab einem gewissen Punkt nicht mehr viel zu tun – für einen effektvollen "Grusel-Thriller" wären die tatsächlichen Tonbandstimmen wahrscheinlich auch zu wenig spektakulär! Zwar gibt es auch hier manchmal sogenannte "Foppgeister", also Stimmen, die nicht immer die Wahrheit sagen, aber in der Regel verlaufen solche Kontakte immer sehr positiv und werden getragen von der Liebe zwischen den Menschen diesseits und jenseits der Grenze, die wir am Ende unseres Erdenlebens alle einmal überschreiten werden. Allerdings sollte man Tonbandstimmenversuche auch nicht als einen "Partyspaß" ansehen, sondern sie nur durchführen, wenn man das ehrliche Bedürfnis dazu hat, sei es nun "lediglich" wissenschaftlicher Forscherdrang oder aber der Wunsch, Kontakt zu einem verstorbenen Angehörigen aufzunehmen, von dem man vielleicht keine Gelegenheit mehr hatte, sich zu verabschieden. Die 1959 von dem Schweden Friedrich Jürgenson (1903-1987) entdeckten und bekannt gemachten Tonbandstimmen sind ein wahres "Geschenk des Himmels" und können Trost, Hoffnung, Zuversicht und Lebensmut spenden – nicht Angst oder Verwirrung! Wer mit der richtigen Einstellung an solche Versuche herangeht, wird davon nur profitieren. Wenn Sie den Film "White Noise" [1] gesehen haben und nun auf der Suche nach weiteren Informationen darüber hier auf dieser Website gelandet sind, dann haben Sie nun die Gelegenheit, sich über die wahren Hintergründe von "EVP" [2] zu informieren. Lesen Sie in den zahlreichen Erfahrungsberichten, in denen viele Menschen eindrucksvoll schildern, welche Rolle die Tonbandstimmen in ihrem Leben spielen und wie sie Trost fanden in dem Wissen, daß mit dem körperlichen Tod nicht alles vorbei ist, sondern daß etwas von uns weiterlebt – nicht nur in unseren Gedanken und Erinnerungen, sondern ganz real. Und wenn Sie dann Interesse bekommen haben, mehr über das Tonbandstimmen-Phänomen zu erfahren, dann wenden Sie sich an den VTF, den 1975 gegründeten Verein für Transkommunikations-Forschung e.V., dessen Mitglieder sich teilweise schon seit Jahrzehnten mit diesem Gebiet befassen und sich auskennen. Schauen Sie auch in die Liste der Anlaufstellen, ob es dort jemanden in Ihrer Nähe gibt, bei dem Sie sich persönlich beraten lassen können, oder wo Sie vielleicht sogar an einer Einspielung teilnehmen können. Begriffserklärungen:[1] White Noise: Dieser Begriff steht im englischen Sprachraum in
Verbindung mit dem Tonbandstimmen-Phänomen für das, was wir ganz allgemein
als "akustisches Rohmaterial" bezeichnen: Bei Einspielungen von Tonbandstimmen
hat es sich für die Stimmenbildung als förderlich erwiesen, ein geeignetes
Hintergrundgeräusch zu verwenden, das durch einen noch nicht vollständig erforschten
Prozeß in die paranormalen Mitteilungen "umgeformt" werden soll. Bei diesem
"Rohmaterial", aus dem die Stimmen also erst noch entstehen müssen, kann es sich
beispielsweise um einen undeutlich eingestellten, fremdsprachigen Radiosender
oder ein Sendergemisch handeln, um ein synthetisch hergestelltes Geräusch oder
aber eben um Rauschen, wie z.B. Wasserrauschen oder das sogenannte
"Weiße Rauschen"
[2] EVP: Der hierzulande gebräuchliche Begriff für das Phänomen der paranormalen Stimmen ist "Tonbandstimmen" und geht auf Friedrich Jürgenson zurück, der das von ihm 1959 entdeckte Stimmenphänomen in seinem 1967 erschienenen Buch "Sprechfunk mit Verstorbenen" erstmals als "Tonbandstimmen" bezeichnet hat, da Tonbandgeräte zu der damaligen Zeit die einzigen im Handel erhältlichen Tonaufzeichnungsgeräte waren. 1971 ließ der lettische Forscher Konstantin Raudive, der durch Friedrich Jürgensons Buch auf die Tonbandstimmen aufmerksam geworden war, das Phänomen in London untersuchen. Da es mittlerweile außer Tonband auch schon andere Aufzeichnungsgeräte gab (der Cassettenrecorder war gerade auf den Markt gekommen), suchte man einen allgemeineren Begriff und entschied sich für "Electronic Voice Phenomenon" (EVP), was übersetzt soviel wie "Elektronische-Stimmen-Phänomen" bedeutet. Seitdem sind Tonbandstimmen im englischen Sprachraum als "EVP" bekannt. Empfehlenswerte Links zum Film:
|